Abwehrbeton bringt unschönen Heimsieg gegen Letmathe

Das war nicht schön, da waren sich nach dem 20:18 (8:8) gegen den Letmather TV alle HVEler einig. Über weite Strecken fanden die Gastgeber gegen die in schmaler Besetzung, aber mit den starken Plotnikov-Brüdern im Rückraum angereisten Letmather nicht ins Spiel. Schuld waren eigene Ungenauigkeiten im Passspiel.

So wurde beim 0:3 nach 10 Minuten allen klar, dass dies ein zäher Nachmittag werden würde. Wenigstens konnten sich die HVEler nach der Umstellung auf eine 5:1-Deckung auf eine starke Defensive und einen gut aufgelegten Torwart verlassen, sodass es mit 8:8 in die Kabine ging. Im zweiten Spielabschnitt bot sich das gleiche Bild, vorne wurden beste Chancen vergeben, hinten aber stand nach eine kleinen Schwächephase der Abwehrbeton, sodass letztlich die beiden Halben der Gäste deren schmaler Besetzung Tribut zollen mussten. Die Gastgeber zogen, auch dank eines starken Debütanten Dirk Höhm, der die Siebenmeter sicher versenkte, davon und brachten diesen unschönen Sieg über die Zeit.

HVE: Lars Blömer – Dirk Höhm (3/2), Jens Hoffmann (1), Jannik Funk, Gerrit Krause (4/1), Martin Bülles (1), Jan Battenberg, Stefan Lengowski, Mirko Spratte, Alexander Schulze, Norman Goltermann (1), Markus Graevenbruck (2), Henne Hollatz (4), Boris Pyzalla, Matze Nagel (1), Lukas Göge (3).


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