Die „Ruhrratten“ (HVE 3) konnte nach zwei Niederlagen mit einem 34:25 (18:10) gegen die SG Iserlohn-Sümmern endlich in die Erfolgsspur zurückkehren. Nicht unwesentlichen Anteil hatte dabei Rückraumspieler Nilas Praest, der bei seinem ersten Spiel seit fünf Jahren den Gast vor unlösbare Aufgaben stellte und neben seinen 12 Treffern auch etliche Assists beisteuerte.
Die HVE legte los wie die Feuerwehr und hatte spätestens in der vierzehnten Minute, als Oldie Matze Nagel nur 14 Sekunden nach dem 13:7 für die HVE durch Stefan Lengowski das 14:7 per Gegenstoß folgen ließ, eine erste Vorentscheidung erreicht. Bei der HVE wurde munter durchgewechselt, sodass in der zweiten Halbzeit ein wenig der Spielfluss verloren ging. Auch die je zwei Zeitstrafen nach rustikalem Einsteigen gegen Boris Pyzalla und Florian Römer ließen die Gäste nochmals hoffen.
Letztendlich geriet der Sieg jedoch niemals in Gefahr, weil die im Schnitt gefühlt 20 Jahre älteren Ruhstädter immer eine Antwort auf die junge Iserlohner-Truppe parat hatte. Als mit Jan-Dirk Schulze der zweite Debütant an diesem Tag fünfzehn Minuten vor dem Ende das 25:16 erzielte, war die Messe gelesen. So wurden die neuen Jubiläumstrikots mit Schlafanzugfunktion mit einem Sieg eingeweiht.
HVE: Blömer, Böhlemann, Krause (4/1), Jan-Dirk Schulze (2), Praest (12/3), Goege (3), Graevenbruck (3), Alexander Schulze (1), Wentzek, Spratte (1), Lengowski (3), Funk, Nagel (3), Pyzalla, Römer (4).











