Neuland mit bekannten Gesichtern

Bezirksliga: HVE Villigst-Ergste setzt im Kampf um Klassenerhalt auf ihre Heimstärke

Zwölf Jahre lang spielte die HVE Villigst-Ergste in der Kreisliga, ehe im Mai dieses Jahres der umjubelte Aufstieg in die Bezirksliga gelang. Nachdem die HVE ihre ausgiebigen Feierlichkeiten beendet hatte, ging das Team von Alexander M. die neue Aufgabe mit viel Engagement an. „Die Vorbereitung und das Trainingslager waren sehr gut. Wir haben alle Testspiele gewonnen“, so der zufriedene Coach.

Chance und Risiko zugleich

Er vertraut dem Kader, der den Aufstieg perfekt machte, ergänzt um den aus der A-Jugend aufrückenden Moritz D. Diese Zusammensetzung birgt Chance und Risiko zugleich, wie Alexander M. weiß: „Die Jungs spielen seit Jahren so zusammen, was sicher ein Vorteil ist. Es kommt allerdings ein anderes Niveau auf uns zu, darauf müssen wir uns einstellen.“

Die größte Neuerung ist also nicht personeller sondern spielerischer Natur. Denn sich auf die unbekannten Gegner einzustellen, ist schwierig. „Ich habe zwar im letzten Jahr zwei Spiele aus der Liga gesehen, aber besondere Erkenntnisse konnte man da nicht gewinnen“, so Alexander M. Eins ist jedoch klar: Spiele, die mit halber Kraft gewonnen werden oder 18 Tore Vorsprung zur Pause wird es nicht mehr geben. „Wir müssen konstant unseren besten Handball zeigen“, sagt der Coach. Sollten die Villigst-Ergster in der Lage sein, die guten Eindrücke der Vorbereitung zu bestätigen, dürfte man die Klasse halten können. Das ist auch Alexander M.s erklärtes Ziel, das er mit Hilfe der Heimstärke erreichen will. Wenn dann noch der eine oder andere Auswärtspunkt dazukommt, sollte die HVE Villigst-Ergste auch nach dieser Saison noch Bezirksligist sein.

Quelle: ruhrnachrichten.de


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