Trainer Tobias L., Lena S., Hella H., Lina B., Tatjana P., Jasmin S., Charlotte S. (stehend v.li.) sowie Nina Gö., Nina Gr., Carolin G., Daphne S. und Jana K. (knieend v.li.). Auf dem Foto fehlen Caro A., Friederike B., Charline D., Ronja K., Gianna K., Malin L., Janine T. und Michelle T.
Nach dem souveränen Aufstieg in die Landesliga hat sich zur neuen Saison jede Menge getan bei den Handballerinnen der HVE Villigst-Ergste. Das fängt auf der Trainerbank an: Tobias L. hat die Meistertrainerin Anja B. abgelöst, die aus beruflichen Gründen nicht mehr weitermachen konnte. Wie es in der Landesliga zugeht, weiß L. – er trainierte in der vergangenen Saison mit der Zweitvertretung des Königsborner SV einen Landesligisten.
Ein kleiner Umbruch hat sich auch auf dem Spielerinnensektor vollzogen. Die Routiniers Sandra Bo., Sandra Be. und Steffi K. stehen gar nicht mehr oder nur noch im personellen Notfall zur Verfügung. Für sie sind eine Reihe von Spielerinnen aus der A-Jugend aufgerückt. „Es wird meine Aufgabe sein, diese jungen Spielerinnen dort abzuholen, wo sie stehen und sie an das Landesliga-Niveau heranzuführen. Aber das wird Zeit brauchen“, sagt L. – dem Coach ist klar, dass nichts Anderes als der Klassenerhalt das Saisonziel sein kann.
„Wir wollen Vorletzter werden, um zumindest die Relegation zu erreichen“, so L. vor dem Hintergrund, dass ein Absteiger schon vor der Saison feststeht: Nach dem Zusammenschluss des TV Schwitten und der HSG Menden-Lendringsen verzichtet der neue Verein, die SG Sauerland Wölfe, auf einen Platz in der Landesliga.
Trotzdem dürfte der Klassenerhalt kein einfaches Unterfangen für die Villigst-Ergsterinnen werden. „Wir werden lernen müssen, mit Niederlagen umzugehen“, weiß L., der aber bei aller realistischen Betrachtungsweise der Lage weit davon entfernt ist, den Kopf in den Sand zu stecken. Denn das Potenzial für den Klassenerhalt sei da, so der Coach, der auch auf den ausgeprägten Teamgeist setzt – ein Trumpf auf dem Weg zum Klassenerhalt. Denn die HVE-Frauen haben nicht vor, nach ihrem umjubelten Aufstieg direkt wieder absteigen zu müssen.
Quelle: ruhrnachrichten.de








