Es gibt nicht wenige handballinteressierte Zeitgenossen, die der HVE Villigst-Ergste in der kommenden Saison den Aufstieg in die Landesliga zutrauen.
Schließlich widerstanden die Top-Talente des Vereins, die in der vergangenen Saison in der A-Jugend-Bundesliga gespielt haben, allesamt den Verlockungen anderer Vereine und bleiben der HVE erhalten. Sieben Akteure dieses Bundesliga-Kaders (Fabian B., Alex H., Philipp K., Jonas M., Louis M., Nils S. und Johannes S.) plus drei Neuzugänge (die Torhüter Matthias Z. und Lukas D. sowie Rückkehrer Felix S.) und sechs Spieler, die schon in der vergangenen Saison im Seniorenbereich für die HVE aktiv waren (Torwart Björn H. sowie Hendrik H., Tim M., Moritz D., Jannik L. und Jonas R.) bilden den 16er-Kader, mit dem das neue Trainergespann Dirk M./Thorsten S. in die Saison geht.
Von der Rolle eines Aufstiegsfavoriten will M. aber nichts wissen: „Natürlich wollen wir oben mitspielen. Aber bei uns sind viele Sachen neu, die sich erst einspielen müssen. Es kann eine Zeit lang dauern, bis das unter Wettkampfstress alles gut funktioniert.“ Zudem gebe es mehrere Mannschaften in der Liga, die im Aufstiegsrennen ein Wörtchen mitsprechen wollen. Mit dem TV Olpe soll sich ein Aufsteiger richtig gut verstärkt haben, auch den TV Lössel und Landesliga-Absteiger TuS Volmetal 2 hat M. auf der Rechnung.
Was den ambitionierten Mannschaften in die Karten spielt: Es steigen am Saisonende die ersten beiden Teams auf und sogar der Drittplatzierte hat noch über die Aufstiegsrelegation die Möglichkeit, den Sprung in die höhere Liga zu schaffen. Allerdings spielen auch 16 Teams – und damit zwei mehr als normalerweise – in der „Bezirksliga Südwestfalen“, wie sie nach der Strukturreform nun heißt.
Folglich ist das stramme Programm von 30 Saisonspielen zu absolvieren – da kann ein breiter Kader, wie ihn die HVE zur Verfügung hat, nur von Vorteil sein. Darüber hinaus soll ein hohes Tempo zu einem prägenden Faktor des HVE-Spiels werden. „Wir wollen schnell und attraktiv spielen. Es soll den Leuten Spaß machen, unserer Mannschaft zuzugucken“, sagt Dirk M.
Wenn es den Villigst-Ergstern gelingen sollte, diese Tugenden halbwegs aufs Parkett zu bringen, dürfte der sportliche Erfolg die logische Konsequenz sein – auch wenn Dirk M. bemüht ist, den Ball flach zu halten: „Wir lassen uns nicht verrückt machen, von denen, die uns große Ambitionen zuschreiben.“
Quelle: ruhrnachrichten.de








