Am gestrigen Sonntag stand das Rückspiel gegen die Wölfe aus Menden auf dem Plan der weiblichen E Jugend. Damit ist dann aber leider auch schon die Sommerrunde für die Jungfüchsinnen beendet. Ob das zur Motivation einer Mädchenmannschaft beiträgt, nur 2 Pflichtspiele in gut vier Monaten absolvieren zu müssen, müssen andere entscheiden.
Der Motivation gestern tat es keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil
wollten die Füchsinnen wohl eher beweisen, dass sie trotzdem oder gerade
deswegen hoch motiviert waren. Gegen eine erneut viel zu defensiv
eingestellte Wölfe Mannschaft machten die Mädels das richtig gut und
fanden auch die kleinste Lücke im Verband der Deckung. Spätestens bei
der 4:3 Führung war auch der letzte Zuschauer davon überzeugt, dass
unsere Mannschaft nicht mal nebenbei zu schlagen war. Der Ball wurde
ruhig und abgeklärt nach vorne getragen und vorne wurde er so lange hin
und her gespielt, bis die oben beschriebene kleinste Lücke sich
irgendwann auftun musste oder dem Gegner nichts anderes übrig blieb, als
von hinten am Arm oder am Trikot zu ziehen. Das was im Spiel nach
vorne besonders gut klappte, funktionierte jedoch im Rückzugsverhalten
noch nicht ganz so abgeklärt. Ein um das andere Mal wurden die
Füchsinnen überlaufen und mit dem Pass in die Tiefe der Gegenspielerin
überrascht. Lisann und auch Ana hatten im “Mädchen gegen Mädchen” im Tor
dann wenig Chancen.
So gilt es nun, die nächsten Monate
konditionelle Grundlagen zu erarbeiten und im Kopf abgeklärter und
gewitzter zu werden. Dann machen wir uns um die Spielweise der Mädchen
wenig Sorge.
Weiter so! Das war toll!
Ach so, Ergebnis ist ja bei solchen ungleichen Aufeinandertreffen eher zweitrangig, aber nach dem 10:19 im Hinspiel gab es gestern ein 12:19.
Ein Dank geht noch an Phillipp, der als Schiedsrichter einsprang und das Spiel, die ihm lauschenden Kinder sowie die Eltern zu jeder Zeit im Griff hatte.





