Am Montagmorgen startete die wA-Jugend der HVE Villigst-Ergste auf die langersehnte Fahrt nach Dronninglund.
Nach etwa 12h Fahrt hatte man endlich die Unterkunft erreicht und das Turnier konnte starten. Nach einer kurzen Eröffnungsfeier am Montag, bei der sich alle Nationen einmal kurz vorstellten, ging es Dienstag bereits in aller Frühe zum 1. Spiel. Nachdem die Mädels sich an die ungewohnte Kombination aus Harz und Rasen gewöhnen mussten, ging es an 2 Tagen gegen Norweger, Brasilianer, Deutsch, Franzosen und Dänen, was für alle eine spannende Erfahrung war. Am Dienstagabend unternahmen die Spielerinnen gemeinsam einen Ausflug in die Spielerdisco und knüpften mit Spielern anderer Nationen direkt neue Kontakte. Nach den Spielen am Mittwoch war klar, dass es für die Mannschaft in der B-Endrunde weiterging.
Doch erstmal ging es am Mittwochabend sowohl für Trainer als auch 3 ausgewählte Spielerinnen zu einem Nationenturnier, bei dem Vereine aus dem gleichen Land eine Mannschaft stellte. Bei voller Halle erlebten insbesondere die 3 Spielerinnen ein großartiges Erlebnis.
Am 4.Tag der Reise machte sich langsam die hohe Belastung des Turniers bemerkbar. Viele Spielerinnen waren inzwischen angeschlagen, sodass die Mannschaft einige Ausfälle kompensieren musste. Umso beachtlicher ist, dass bereits vor dem letzten Gruppenspiel der B-Endrunde feststand, dass die Mannschaft für das Viertelfinale qualifiziert war. Weit weg von zu Hause hatten die Mädels dennoch Fans, die sie bei den Spielen unterstütze. Mit der männlichen B-Jugend unterstützen man sich nicht nur gegenseitig bei dem Turnier, sondern verbrachte auch mal die Zeit abends gemeinsam. Im Viertelfinale am Freitagnachmittag war die generelle Erschöpfung bei Spielern und Trainern deutlich zu spüren. Nach einer kämpferischen Leistung war dies dann auch das letzte Spiel des Turniers. Insgesamt hat dieses Turnier den Mädels sowohl spielerisch als auch mannschaftlich sehr geholfen. Insbesondere die „internationale Härte“ war eine gute Vorbereitung auf die kommende Saison.
Den Turnierausklang verbrachte das Team am Freitagabend mit ein paar netten Stunden am Strand von Asaa, ehe man Samstagmorgen die Rückreise antrat.
Das Turnier war insgesamt super organisiert und ist auf jeden Fall eine Reise wert!

