50 Minuten zurückgelegen und dann eiskalt zugeschlagen. Die 3. Herren von HVE gewinnt ein hartes und enges Spiel am Ende mit 25:27 gegen die zweite Mannschaft vom TV Neheim.
Zum Nachholspiel ging es am Dienstagabend ins Sauerland nach Arnsberg. Dank freier Autobahnen glücklicherweise ein zeitsparendes Unterfangen. Von Beginn an erwartete die HVE eine bekannte grenz-legale Abwehrhärte der Hausherren. Die eigene Deckung stand sicher und die starke Rückraum-Kreis-Achse konnte ich Schach gehalten werden. Jedoch war im Angriff der Wurm drin. So stand es nach 15 Minuten 2:5. Nach einer Auszeit kam die 3. Herren jedoch in Schwung und konnte Tor um Tor erzielen. Vor allem die linke Angriffsseite mit Felix Krämer und Finn Benninghoff war nun immer wieder erfolgreich. Nach einer weiteren kleinen Schwächephase ging es dann mit einem Rückstand von 10:14 in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit spielte HVE nun wie ausgewechselt. Nach paar Minuten fiel schon der Anschlusstreffer zum 15:16. Das Spiel drohte zu kippen, tat es jedoch noch nicht. Erst nach einem groben Neheimer Foulspiel im Halbfeld und der daraus resultierenden Überzahl konnte Lukas Göge nach 40 Minuten zum 17:17 ausgleichen. Ein offener und spannender Schlagabtausch bot sich nun am Berliner Platz. Neheim konnte immer wieder in Führung gehen und HVE ausgleichen. Dann kamen ganze starke zehn Minuten in der Abwehr und Christian Böhlemann hielt einige freie Würfe. Neheim konnte minutenlang kein Tor erzielen und neun Minuten vor Schluss fiel die aller erste Führung für Villigst-Ergste. 24:23!! Nun wurde es noch blutig. Lukas Göge wurde umgestoßen und zog sich dabei eine Platzwunde am Kinn zu, die später noch genäht werden musste. Hinzu kamen weitere unsaubere Abwehraktionen der Hausherren, die eine zwischenzeitliche doppelte Überzahl für HVE bedeutete. Nun behielt die 3. Herren einen kühlen Kopf und konnte zwei Minuten vor Ende diese nutzen und mit drei Toren in Führung gehen. Den Schlusspunkt setze Nico Drescher, der nach einer offenen Manndeckung dennoch freistehend am Kreis gefunden werden konnte. Dieser Sieg war HVE nicht mehr zu nehmen!
Nach vier Spielen steht HVE nun mit 4:4 Punkten und einer ausgeglichenen Tordifferenz im sicheren Mittelfeld der Tabelle. Als nächstes kommt die Reserve von der SG Iserlohn-Sümmern in den Gänsewinkel.
Für blau-weiß haben gespielt: Böhlemann – Sari (1), Bartlau (3), Hausdorf, Görler (1), Krämer (8), Dammers, Göge (3), Benninghoff (7), Drescher (3/2), Matzat (1)






