Zum weitesten Auswärtsspiel fuhren wir am Samstag Nachmittag nach Eslohe. Trotz dieser langen Anreise fanden wir anfangs gut ins Spiel und gingen nach einer Viertelstunde mit 9-5 in Führung. Doch danach gelang bis zur Pause fast nichts mehr; die Gastgeberinnen stellten sich besser auf uns ein, wir verloren vorne etliche Bälle und kassierten einige Tempogegenstöße. Das führte dazu, dass wir zur Pause 14-11 zurücklagen. Nach dem Seitenwechsel waren wir anfangs besser und konnten beim 15-15 erstmals wieder ausgleichen. Dann merkte man, dass heute irgendwie der Wurm drin war, und die zwischenzeitliche Überlegenheit war wieder weg. Es blieb ein ganz umkämpftes Spiel. Wir vergaben einige Chancen; die Esloherinnen machten es nicht viel besser, warfen 2 Minuten vor Schluss jedoch das scheinbar vorentscheidende 22-20. Nun passierte das, was den Reiz am Handball und speziell bei engen Spielen ausmacht: Uns gelang recht schnell der Anschlusstreffer; 1 Minute vor Schluss hatte Eslohe den Ball und hätte den Sieg nach Hause bringen können. Es passte aber zu diesem Spiel, dass sie den Ball verloren und wir nochmal 20 Sekunden für unseren letzten Angriff hatten. Dabei kam der Ball über mehrere Stationen zu Didi, die dann in (fast) letzter Sekunde zum Ausgleich traf. So durften wir dann doch noch über einen gewonnenen Punkt jubeln.
Es spielten: Anna und Ulli im Tor; Lisa Esther, Jill, Femke, Sandra, Anna-Lena, Nadine, Christine, Didi und Silke


