Im ersten Spiel der Oberliga-Qualifikation ging es am Sonntagabend gegen Rote-Erde Schwelm, die ihr Auftaktspiel gegen die Mitkonkurrentinnen aus Sümmern gewonnen hatten. Nach einer Schwächephase im ersten Durchgang konnte der daraus resultierende Rückstand von der weiblichen B-Jugend der HVE Villigst-Ergste nicht mehr aufgeholt werden. Am Ende verlor HVE verdient mit 20:26!
Mit allen Spielerinnen an Bord ging es in eine enge Partie, die durch eine gravierende Schwächephase entschieden wurde. In den ersten Minuten des Spiels kamen die HVElerinnen gut hinein und waren im Angriff wach und fokussiert. In der Abwehr stimmte der Einsatz und sie zwangen so die Gäste aus Schwelm immer wieder zu technischen Fehlern. Nach einer zwischenzeitlichen Führung stand es nach 10 Minuten 6:6. Leider wurden in der Folge gut herausgespielte Chancen nicht genutzt und Schwelm bekam selbst immer wieder zu einfache Gelegenheiten. Dennoch blieb der Rückstand durch gute Abwehrarbeit gering. Zum Ende der ersten Halbzeit verloren die Mädels der HVE jedoch in der offensive den Faden. Minutenlang gelang kein eigener Treffer. Folgerichtig ging es mit einem Rückstand von 11:15 in die Pause.
In der zweiten Hälfte des Pflichtspiel-Auftaktes musste die weibliche B nun diesem Rückstand hinterherlaufen. Immer wieder belohnten sich die Mädels mit gut herausgespielten Toren und versuchten sich in das Spiel hineinzubeißen. Leider folgte auf einen eigenen Treffer zu häufig ein Gegentreffer. Da in der Abwehr immer wieder Lücken entstanden ging eine gewisse Unsicherheit durch die Mannschaft, welche sich auch auf die offensive widerspiegelte. Durch den Spielstand und die immer geringer werdende Restspielzeit war irgendwann klar, dass das Spiel verloren war. Dennoch zeigte HVE offensiven Einsatz bis zum Ende und konnte noch das ein oder andere schöne Tor herausspielen. Durch eigene Schwächephasen verlor man gegen einen Gegner, der eigentlich auf Augenhöhe agierte, am Ende verdient mit 20:26.
Trainer Phillip Dammers zog Fazit: „Am Ende haben wir uns einfach selbst geschlagen, da wir in der Abwehr zu oft einfach nicht gut aufgepasst haben. Die Mädels haben jedoch im Angriff sehr schöne Kombinationen gespielt und einige echt starke Aktionen gehabt. Mit dem endgültigen Willen und Einsatz im 1gegen1 wäre noch mehr drin gewesen. Nach einer so langen Pause war es schon ganz ordentlich. Einige Mädels hatten seit knapp zwei Jahren kein Pflichtspiel. Nun schauen wir auf die nächsten Spiele.“
Für das zweite Spiel geht es am kommenden Sonntag (05.09.) nach Iserlohn-Sümmern. Anwurf ist um 11:45 Uhr in der Sporthalle Almelo.
Für blau-weiß haben gespielt: Lena – Celi, Emily, Flora, Hanna, Hannah, Jolina, Leni, Lio, Lori, Lucy, Nasti




