Kann man gut mit leben: HSG Handball Lemgo – HVE mA1 ➟ 33:24 (16:9)

Eine deutliche Steigerung im Vergleich zum schwachen Auftritt der Vorwoche hatte Dirk M. verlangt. Seine A-Jugend-Schützlinge der HVE Villigst-Ergste konnten diese Forderung ihres Trainers umsetzen – auch wenn die Villigst-Ergster beim gestrigen 24:33 im Bundesligaspiel bei der HSG Handball Lemgo nicht dafür in Frage kamen, etwas Zählbares aus Ostwestfalen mit nach Hause zu nehmen. Aber das war ja auch nicht zu erwarten.

Die Gäste kamen gut ins Spiel und hielten bis zum 6:6 (15.) den Gleichstand. Auch beim Stand von 11:9 für die Gastgeber (23.) war noch alles im Lot. „Da haben wir es ihnen schwer gemacht, zu Toren zu kommen“, meinte Dirk M. Doch es folgte eine Phase mit einigen technischen Fehlern, die Lemgo dazu nutzte, den Vorsprung bis zur Pause auf 16:9 auszubauen. „Gefühlt war dieser Rückstand etwas zu hoch“, so der HVE-Trainer.

Bei einem Abstand dieser Kragenweite blieb es bis zur 41. Minute (21:14), ehe sich die Gäste erneut eine Schwächephase leisteten, in der Lemgo, das ohne den mit leichten Schulterproblemen geschonten Westhofener Sönke B. auflief, mit fünf Toren in Serie auf 26:14 davonzog. „Natürlich möchte man als Trainer solche Phasen nicht haben. Aber wenn sie dann mal da sind, ist es auch wichtig, Gas zu geben und da wieder rauszukommen. Und das haben die Jungs gemacht. Die Einstellung war absolut in Ordnung“, berichtete der Coach.

So war es am Ende eine Niederlage mit „nur“ neun Tore Unterschied – eine Größenordnung mit der der Villigst-Ergster-Nachwuchs gut leben kann.

Team: Leon G., Nils K. – Jonas M. (3), Nils S. (6/5), Jannis M. (4), Philipp K. (2), Alexander H. (2), Louis M. (1), Johannes S. (3), Hendrik M., Robert S. (2), Jonas F. (1)

Quelle: ruhrnachrichten.de


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