Letztes Saisonspiel: HVE mA1 - Bergischer HC

Letztes Saisonspiel: HVE mA1 – Bergischer HC ➟ 19:26 (11:13)

Samstagabend, 19.10 Uhr, Sporthalle Gänsewinkel: Mit dem Schlusspfiff des letzten Saisonspiels gegen den Bergischen HC ist das Bundesliga-Abenteuer der HVE Villigst-Ergste zu Ende gegangen. Die Villigst-Ergster A-Jugend verlor mit 19:26 und schließt die Saison in der höchsten Spielklasse auf dem vorletzten Tabellenplatz ab.

Während die sichtlich erleichterten Gäste den Sieg feierten, mit dem sie als Tabellensechster das Ticket buchten, auch in der nächsten Saison in der Bundesliga spielen zu dürfen, begannen auf HVE-Seite die Minuten des Danke-Sagens. Kapitän Robert übernahm den Part am Mikro, während seine Teamkollegen den Zuschauern auf den erneut voll besetzten Tribünen Plakate präsentierten – Mannschaft und Publikum feierten sich gegenseitig in dem Bewusstsein, als kleiner Verein mit dem Erreichen der Bundesliga etwas Außergewöhnliches geleistet zu haben.

Zu einem sportlichen Erfolgserlebnis reichte es im Saisonfinale nicht, auch wenn mehr drin war als eine Niederlage mit sieben Toren Unterschied. Zwar gerieten die Villigst-Ergster schnell mit 0:4 in Rückstand, stabilisierten sich dann aber zusehends. Als Jannis, Johannes mit einem Treffer von Rechtsaußen aus „unmöglichem“ Winkel und Philipp beim Stand von 7:10 drei HVE-Tore in Serie erzielten, war sogar der Ausgleich geschafft (24.). Dass es dann aber mit zwei Toren Rückstand in die Kabinen ging, lag an einem direkt verwandelten Freiwurf der Gäste als letzte Aktion des ersten Spielabschnitts – hochgradig ärgerlich aus HVE-Sicht.

Auch zum Start in den zweiten Spielabschnitt, der mit einem verworfenen Siebenmeter von Nils begann, hatten die Villigst-Ergster Probleme – ein Spiegelbild der ersten Hälfte. Aber schnell waren die Hausherren wieder auf Schlagdistanz. Louis traf mit einem schönen Heber zum 15:17, kassierte dann aber wenig später nach der dritten Zeitstrafe die Rote Karte (47.).

In der Schlussphase setzte sich dann aber doch das Team mit dem größeren Potenzial durch. Philipp erzielte das letzte Bundesliga-Tor für die HVE zum 19:23, ehe der Bergische HC das Resultat noch in die Höhe schraubte. Ein ernsthafter Grund zum Ärgern war das für alle Beteiligten der HVE Villigst-Ergster aber nicht.

Team: Leon G., Nick M., Nils K. – Jonas M. (1), Nils S. (3/1), Fabian B. (3), Jannis M. (4/1), Philipp K. (3), Alexander H., Louis M. (1), Johannes S. (3), Hendrik M. (1), Robert S., Jonas F.

Trainerstimme zur HVE-Jugend
Dirk M. (HVE Villigst-Ergste): „Ich glaube, wir haben insgesamt ein ganz gutes Spiel gemacht. Am Anfang war´s schwer, aber dann haben wir uns in der Abwehr besser aufgestellt und haben auch Lösungen im Angriff gefunden. Am Schluss fehlten die berühmten Körner. In den letzten Minuten des Spiels und in der Phase direkt danach ist uns nochmal bewusst geworden, was diese Saison für uns alle bedeutet hat. Das war sehr bewegend.“

Quelle: ruhrnachrichten.de

Vermeidbare Niederlage: HVE mA1 - JSG Nettelstedt

Vermeidbare Niederlage: HVE mA1 – JSG Nettelstedt ➟ 26:30 (13:13)

Im zweiten Heimspiel hintereinander musste der Villigst-Ergster Nachwuchs am Samstagabend in der wieder mal voll besetzten Gänsewinkel-Sporthalle eine unnötige, weil vermeidbare 26:30 (13:13)-Niederlage gegen die JSG NSM-Nettelstedt hinnehmen.

Aus diesem Spiel wird dem Team der Trainer Dirk M. und Thomas B. vor allem ein Spieler des Gegners im Gedächtnis bleiben: Jan-Jörg W. Der Schlussmann der Ostwestfalen verdiente sich den Spitznamen „Siebenmeterkiller“, denn gleich fünfmal parierte er gegen einen HVE-Werfer vom Strich. Dazu hatte er auch bei einigen freien Würfen noch den Finger, den Fuß oder irgendein anderes Körperteil am Ball.

Trotz ihrer Wurfausbeute hielt die HVE bis zur Pause gut mit. Bei den Gästen lief fast alles über ihren Spielmacher Fynn W. (11/5). Dieser machte seine Sache zwar gut, für die komplette HVE reichte es allerdings nicht. Besonders sein Villigst-Ergster Rückraum-Pendant Philipp K. sorgte für einen ausgeglichenen Spielverlauf, nach dem es mit einem 13:13-Unentschieden in die Pause ging.

Nach Wiederanpfiff musste Philipp K. allerdings verletzt pausieren und kam erst später nochmal zu einem Kurzeinsatz. Ohne ihn wirkten die Villigst-Ergster verunsichert. Es schlichen sich Fehler in der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung ein, die Nettelstedt nutzte, um sich auf 22:17 (47.) abzusetzen – in einem Spiel, in dem die Führung vorher regelmäßig gewechselt hatte, ein dickes Polster. Erschwerend kam aus Sicht der Gastgeber hinzu, dass Fabian B. eine Viertelstunde vor Schluss nach einem Zweikampf-Gerangel die Rote Karte sah.

So mussten die Villigst-Ergster eine Menge Kraft aufwenden, um im Spiel zu bleiben. Kraft, die ihnen am Ende fehlte, um das Ruder nochmal herumzureißen. Denn näher als drei Tore (24:27, 58.) kamen sie in der Endphase nicht mehr heran.

Team: Nick M., Nils K., Leon G. – Jonas M. (1), Nils S. (6/3), Fabian B. (1), Jannis M. (8), Philipp K. (5/2), Alex H., Louis M. (3), Johannes S., Hendrik M., Robert S. (2), Jonas F.

Quelle: ruhrnachrichten.de

Die Lücken nicht genutzt: HVE mA1 - ART Düsseldorf

Die Lücken nicht genutzt: HVE mA1 – ART Düsseldorf ➟ 22:26 (11:12)

Eine schwache Viertelstunde zu Beginn der zweiten Halbzeit hat die A-Jugendhandballer der HVE Villigst-Ergste am Samstagabend beim 22:26 (11:12) im Bundesligaspiel gegen ART Düsseldorf den Sieg gekostet. Damit bleiben die Villigst-Ergster Tabellenletzter.

Die Düsseldorfer reisten nach drei Siegen aus den vorherigen drei Partien im wahrsten Sinne des Wortes mit breiter Brust an – körperlich waren die Gäste dem HVE-Team überlegen. In der Spielanlage aber machte das Team der Trainer Dirk M. und Thomas B. den deutlich besseren Eindruck. Die Gäste hingegen lebten größtenteils von Einzelaktionen, die die Villigst-Ergster gut im Griff hatten, was auch die nur zwölf Gegentore bis zur Pause belegen.

Die Lücken nicht genutzt

Ärgerlich aus Sicht der HVE war aber, dass sie die Lücken, die sich in der nicht allzu gut geordneten Düsseldorfer Defensive ergaben, nicht konsequent nutzen konnte. So ging es mit einem 11:12-Rückstand in die Kabinen.

Nach der Pause gab es dann einen Bruch im Spiel der Gastgeber. Es dauerte bis zur 47. Minute, ehe sie wieder ein Tor aus dem aufgebauten Angriff erzielten. Das lag zum einen daran, dass die Landeshauptstädter deutlich besser in der Deckung standen, zum anderen aber auch an der schwachen Wurfauswahl des HVE-Teams. „Sie haben uns da das eine oder andere Mal in eine Schussfalle gelockt“, ärgert sich der Coach nach dem Spiel. Beflügelt von ihrer starken Abwehr kamen die Düsseldorfer nun auch vorne zu ihren Toren, sodass es in besagter 47. Minute 15:22 stand.

Die HVE spielte nun eine sehr offensive Deckung, mit der der Tabellenneunte seine Probleme hatte. Doch der Abstand war zu groß, entscheidend verkürzen konnten die Villigst-Ergster nicht mehr. „Wäre ich in dieser Viertelstunde nicht in der Halle gewesen, hätte ich gesagt, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben“, fasste Dirk M. den Spielverlauf treffend zusammen.

Team: Nick M., Nils K., Leon G. – Jonas M. (6), Nils S. (5/3), Fabian B. (1), Jannis M. (4/1), Philipp K. (4/1), Alex H., Louis M. (1), Johannes S. (1), Hendrik M., Robert S., Jonas F.

Quelle: ruhrnachrichten.de

Skurrile Schlußminuten: HVE mA1 - HC Bremen/Hastedt

Skurrile Schlußminuten: HVE mA1 – HC Bremen/Hastedt ➟ 19:31 (11:18)

Es sollte ein Handballfest werden am Karnevalssamstagabend – das Gegenteil war der Fall.

Denn als Fabian B. knapp vier Minuten vor dem Abpfiff der A-Jugend-Bundesligapartie zwischen der HVE Villigst-Ergste und dem HC Bremen/Hastedt beim Stand von 18:30 nach einem unglücklichen Aufprall liegen blieb, war der sportliche Teil in der Gänsewinkel-Halle plötzlich völlig unwichtig. Fabian, gerade erst von einer Gehirnerschütterung genesen, hatte sich eine Verletzung im Nackenwirbelbereich zugezogen und wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Skurrile Schlussminuten

Lust auf Handball hatte nach dieser halbstündigen Unterbrechung niemand mehr. Irgendwie zu Ende gespielt werden musste die Partie trotzdem, um eine Geldstrafe zu vermeiden – die Statuten des Deutschen Handballbundes sehen es so vor.

So wurde es skurril: In der verbleibenden Restspielzeit von 3:45 Minuten passten sich die beiden Mannschaften den Ball ohne jeglichen Wettkampfcharakter zu, begleitet von rhythmischen Klatschen auf der wieder mal proppenvollen Tribüne.

Aufmunterung

Man darf diese Reaktion der Zuschauer auch als Signal der Aufmunterung für das HVE-Team deuten, das nämlich in den 56 Minuten zuvor einen „gebrauchten Tag“ erwischt hatte. Denn von dem Vorhaben, nach sechs Niederlagen in Folge gegen den Tabellenletzten endlich mal wieder etwas Zählbares zu holen, war der Villigst-Ergster Nachwuchs meilenweit entfernt. Der hohe Rückstand zum Zeitpunkt der Verletzung war die Folge einer schwachen Gesamtleistung der HVE-Spieler, die offenbar mit der Situation, ausnahmsweise mal nicht als krasser Außenseiter ins Spiel zu gehen, nicht zurecht kamen. In der Abwehr bekam die HVE kaum Zugriff, vorne lieferte sie selten mehr als spielerisches Stückwerk ab. Und wenn es mal freie Wurfchancen gab, scheiterten die Gastgeber meist am starken Bremer Keeper.

11:18 – Halbzeitrückstand

So führte Bremen schon zur Pause mit 18:11 und zog nach Wiederanpfiff auf 21:11 davon. Es folgte die stärkste Villigst-Ergster Phase: Nils Krause, für den diesmal unglücklich haltenden Grabenstein zwischen den Pfosten, konnte sich auszeichnen und auf der Gegenseite gelangen Jannis M., Nils S., Philipp K. und Alex H. vier HVE-Tore in Folge zum 15:21 – ging da doch noch was? Nein. Bremen zog wieder davon und baute den Vorsprung sogar bis auf 13 Tore aus (30:17).

Glück im Unglück

Aber das Resultat trat wenige Minuten später ebenso in den Hintergrund wie der Fakt, dass die HVE Villigst-Ergste mit den Bremern die Tabellenplätze tauschte und nun Letzter ist. Viel wichtiger: Fabian B. hatte Glück im Unglück und konnte nach einer Nacht im Krankenhaus gestern schon wieder nach Hause.

Trainerstimme – am Tag nach dem Spiel

Dirk M.: „Zum Glück haben sich bei Fabian die schlimmen Befürchtungen, die man haben konnte, nicht bewahrheitet – das ist das Wichtigste. Zum Sportlichen: Das war ganz sicher unsere schwächste Saisonleistung. Die Ausgangslage war zum ersten Mal seit dem ersten Saisonspiel so, dass alle vorher gesagt haben: Heute muss es klappen. Aber irgendwie hat nichts funktioniert. Die Abwehr war viel zu passiv, im Angriff waren wir im gebundenen Spiel auch nicht gut. Es lief einfach nicht.“

Team: Leon G., Nils K., Nick M. – Jonas M. (1), Nils S. (7/5), Fabian B. (1), Jannis M. (3/1), Philipp K. (3), Alexander H. (1), Louis M. (1), Johannes S., Hendrik M., Robert S. (1), Jonas F. (1).

Quelle: ruhrnachrichten.de

Furioser Start: HVE mA1 - JSG Melsungen/Körle/Cuxhagen

Furioser Start: HVE mA1 – JSG Melsungen/Körle/Cuxhagen ➟ 25:33 (15:17)

Sie starteten furios. Aber mit zunehmender Spieldauer mussten die A-Jugendhandballer der HVE Villigst-Ergste dann doch die Überlegenheit des Erstliga-Nachwuchses der JSG Melsungen anerkennen.

Mit 33:25 (17:15) nahmen die Hessen am Samstagabend im Bundesligaspiel die beiden Punkte aus der Gänsewinkel-Halle mit.

Genau zwei Minuten waren gespielt, als ein „3:0“ für die Gastgeber auf der Anzeigetafel leuchtete. Zwei Tempogegenstoß-Tore durch Philipp K. und Nils S. sowie ein Treffer von Robert S. aus spitzem Winkel sorgten für diesen Blitzstart.

Bittere zehn Sekunden

Doch Melsungen zeigte sich kaum beeindruckt und glich durch den überragenden Linkshänder-Hünen Jan G. (11/2) zum 4:4 aus. Aber auch wenn es sich aus dem Positionsangriff schwer taten, bot das Team der Trainer Dirk M. und Thomas B. Paroli und hielt mit viel Herzblut und einem starken Leon G. zwischen den Pfosten bis vier Minuten vor der Pause die Führung (14:13).

Ganz bitter dann aber die Schluss-Sekunden des ersten Spielabschnitts. Erst fingen die Gäste einen Gegenstoß-Pass ab und trafen postwendend zum 16:15, um dann auch noch einen weiteren HVE-Fehlwurf mit der Halbzeitsirene zum 17:15 zu bestrafen – zwei Gegentore für Villigst-Ergste innerhalb der letzten zehn Sekunden der ersten Halbzeit.

Dieser Melsunger Doppelschlag wirkte nach. Jedenfalls fand die HVE nach Wiederanpfiff nicht mehr zu ihrem Spiel. Während die Gäste ihre spielerische und individuelle Klasse immer mehr aufs Parkett brachten, regierten im HVE-Angriffsspiel nun kopflose Einzelaktionen. Die Folge: Melsungen zog auf 25:17 davon (43.) – es drohte, eine deftige „Klatsche“ zu werden.

Dass es nicht so kam, spricht für die HVE. Für einen Punktgewinn kamen die Villigst-Ergster zwar nicht mehr in Frage, aber größer wurde der Rückstand auch nicht mehr. So waren es auch beim Schlusspfiff acht Tore Unterschied. Und der warme Applaus ihrer Anhänger war den HVE-Jungs ohnehin sicher. Allein schon wegen der ersten Halbzeit hatten sie ihn sich verdient – trotz der letzten zehn Sekunden.

Team: Leon G., Nils K. – Jonas M. (5), Nils S. (8/5), Fabian B., Jannis M. (4), Philipp K. (4), Alexander H. (1), Louis M. (1), Johannes S., Hendrik M., Robert S. (2), Jonas F.

Quelle: ruhrnachrichten.de

Großen Kampf geliefert: HVE mA1 - VfL Gummersbach

Großen Kampf geliefert: HVE mA1 – VfL Gummersbach ➟ 16:22 (8:8)

Mit 16:22 verloren die Schützlinge von Dirk M. und Thomas B. – ein Ergebnis, das den Spielverlauf aber nur unzureichend widerspiegelt. Denn bis neun Minuten vor Schluss, als Philipp K. zum 15:15-Ausgleich traf, schnupperte die HVE an einer sportlichen Sensation.

Schade, dass in dieser entscheidenden Phase mit Jonas M. (Ellenbogen) und zwischenzeitlich auch Robert S. (Wade) zwei wichtige Spieler nicht mehr auf dem Parkett standen. Ohne sie fehlte den Villigst-Ergstern am Ende die Kraft – sie hatten sich gegen eine robuste und teilweise ziemlich rabiat zupackende Gummersbacher Abwehr aufgerieben.

Leons Siebenmeter

So zog der VfL vorentscheidend auf 22:15 davon, ehe es dem erneut starken HVE-Torwart Leon G. an seinem 16. Geburtstag vorbehalten blieb, mit der letzten Aktion per Siebenmeter für den 16:22-Endstand zu sorgen.
In den 60 Minuten zuvor hatten sich die Gastgeber nach Kräften gewehrt. Nur ganz am Anfang, als Gummersbach mit 3:0 in Führung ging (5.), sah es nach einer einseitigen Angelegenheit zugunsten des Favoriten aus.

Zumindest blieb es eine Partie auf Augenhöhe. Gummersbach präsentierte individuelle Klasse, vor allem in Person des Kreisläufers Marcel T.. Längst war es eine umkämpfte Partie, in der sich die Villigst-Ergster in spielerischer Hinsicht nicht zu verstecken brauchten – auch wenn es aus dem Rückraum schwierig war, das Gummersbacher Bollwerk zu knacken. Auch als die Gäste mit drei Toren in Serie zum 14:12 einen Zwei-Tore-Vorsprung herauswarfen, war die HVE noch nicht geschlagen. Nils S. glich per Tempogegenstoß zum 14:14 wieder aus (50.).

Team: Leon G. (1/1), Nils K. – Jonas M. (2/1), Nils S. (2), Fabian B., Jannis M. (4/3), Philipp K. (5), Alexander H., Niklas S., Louis M. (2), Johannes S., Hendrik M., Robert S., Jonas F.

Quelle: ruhrnachrichten.de

Eine Nummer zu groß: HVE mA1 - HSG Handball Lemgo

Eine Nummer zu groß: HVE mA1 – HSG Handball Lemgo ➟ 23:35 (12:18)

HVE Villigst-Ergste unterliegt körperlich starken Gästen mit 23:35

Der nächste Überraschungscoup der A-Jugend der HVE Villigst-Ergste im Gänsewinkel blieb aus – doch die Euphorie im Lager der Ruhrstädter ist ungebrochen.

Einige wenige Fans hatten vor dem 23:35 (12:18) der HVE Villigst-Ergste gegen HSG Handball Lemgo wohl auf eine ähnliche Überraschung wie im letzten Heimspiel gegen Minden gehofft. Da hatte die HVE den haushohen Favoriten mit 21:20 besiegt.

Haushoher Favorit waren auch die Lemgoer – und das nicht nur im übertragenen Sinne: „Sie haben ihre körperlichen Vorteile gut ausgespielt“, erkannte HVE-Coach Dirk M. an. Das äußerte sich in der massiven 6-0-Deckung, gegen die das Team von Dirk M. und Thomas B. kaum mal zu einfachen Torerfolgen kann. Lemgo war im wahrsten Sinne des Wortes eine Nummer zu groß für die Villigst-Ergster.

So gingen die Gäste schnell mit 4:1 (6.) in Führung. Doch so schnell gab sich die HVE, die einmal mehr von einer großartigen Kulisse im Gänsewinkel unterstützt wurde, nicht geschlagen: Sieben Minuten später glich Jonas F. mit seinem Treffer zum 6:6 wieder aus.

Doch mit zunehmendem Spielverlauf machte sich bemerkbar, dass die Gastgeber im Angriff einen hohen Aufwand betreiben mussten. Ganz im Gegensatz zu den Gästen, die immer wieder schnelle Angriffe spielten, die in Eins-gegen-Eins-Situationen endeten. Da zogen Dirk M.s Schützlinge aufgrund ihrer körperlichen Nachteile meist den Kürzeren. Dazu kam, dass einige Abpraller vom HVE-Tor wieder bei Lemgo landeten. „Wir müssen dieses Risiko gehen, um ins schnelle Spiel zu kommen. Unsere Außenspieler sind dann schon vorne, wenn der Abpraller dann nach Außen fliegt, ist das eben ärgerlich“, erklärte Dirk M.

So erklärt sich der schon recht deutliche 12:18-Pausenrückstand. Unzufrieden war Dirk M. mit seinem Team jedoch keineswegs: „Wir haben im Grunde eine gute Leistung gebracht, nie aufgegeben. Das haben die Zuschauer auch honoriert“, sagte er.

Team: Leon G., Nils K. – Jonas M. (9/3), Nils S., Fabian B. (1), Jannis M. (1), Philipp K. (3), Alex H. (3), Niklas S., Louis M. (2), Johannes S. (1), Nico L. (1), Robert S. (1), Jonas F. (1)

Quelle: ruhrnachrichten.de

Kaum zu glauben, aber wahr: HVE mA1 - TSV GWD Minden

Kaum zu glauben, aber wahr: HVE mA1 – TSV GWD Minden ➟ 21:20 (9:7)

Mit einem nicht für möglich gehaltenen 21:20-Sieg gegen den bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer TSV GWD Minden fuhr die A-Jugend der HVE Villigst-Ergste am Samstagabend ihre ersten beiden Bundesliga-Punkte ein.

Hinter diesen nüchternen Fakten verbergen sich 60 Handballminuten, in denen der HVE-Nachwuchs eine herausragende Leistung bot – vor allem in der Abwehr. Mit unbändigem Kampfgeist und Einsatzwillen kauften die Villigst-Ergster dem Tabellenführer den Schneid ab.

Ganze 20 Tore gelangen den hoch gewetteten Mindenern. Zum Vergleich: In den drei Spielen davor hatte Minden im Schnitt fast 35 Mal getroffen. Dass die Gastgeber am Schluss einen Treffer mehr auf ihrem Konto hatten, feierten die Mannschaft und die euphorisierten Fans auf der voll besetzten Tribüne nach Spielschluss überschwänglich. Etwas abseits stehend, sah Trainer Dirk M. dem heiteren Treiben nahezu ungläubig zu – er schien noch gar nicht so recht begriffen zu haben, was da gerade passiert war.

Jonas-Knaller in den Winkel

Mit der Publikumsunterstützung im Rücken lieferten die Villigst-Ergster dem favorisierten Gegner von Beginn einen großen Kampf. Minden, körperlich deutlich überlegen und mit starken Individualisten bestückt, führte nur zu Beginn. Genau nach einer Viertelstunde knallte Jonas M. einen Ball aus dem Stemmschritt zum 4:3 in den Winkel – es war der erste Vorsprung für das HVE-Team, den es bis zum Schluss nicht mehr hergab.

Zur Halbzeit lag die HVE mit 9:7 in Führung– nicht zuletzt wegen Leon G. Der Keeper, vom Alter her noch ein B-Jugendlicher, präsentierte sich überragend und brachte die ostwestfälischen Werfer reihenweise zur Verzweiflung.

So recht mochte man aber trotz der Pausenführung noch nicht an einen HVE-Erfolg glauben – schließlich stand da einer der Liga-Topfavoriten auf der anderen Seite. Aber die Villigst-Ergster knickten nicht ein. Im Gegenteil: Als der bärenstarke Linksaußen Nils S. aus spitzem Winkel auf 11:8 erhöhte, waren es wieder drei Tore Unterschied – Minden war sichtlich beeindruckt von der Kulisse und wohl auch von der unerwartet heftigen Gegenwehr des Underdogs.

Die passende Antwort

Erneut Nils traf exakt zehn Minuten vor Schluss zum 19:15 – die Sensation nahm Konturen an. Zwar durfte nochmal gezittert werden, als Minden 70 Sekunden vor Schluss auf 19:20 herankam, doch Jannis M. hatte im Gegenzug die passende Antwort parat – die Sensation war perfekt!

Team: Leon G., Nick M. – Jonas M. (5/1), Nils S. (7/3), Fabian B. (3), Jannis M. (3), Philipp K. (1), Alexander H., Niklas S., Louis M., Johannes S. (2), Nico L., Robert S., Jonas F.

„Fernab meiner Vorstellungskraft“
Dirk M., HVE-Trainer

Herr M., am Tag danach mal ganz ehrlich: Hatten Sie ein solches Ergebnis im Vorfeld für möglich gehalten?
Nein, das war fernab meiner Vorstellungskraft. Als Ziel hatten wir intern ausgegeben, 20 Tore zu werfen und keine 40 zu kriegen.

Wie konnte es dann zu diesem Erfolg kommen?
Es war ein Tag, an dem einfach alles gepasst hat. Die Abwehrarbeit war überragend, der Torwart natürlich auch. Dann die Kulisse – und ein Gegner, der sicherlich überrascht war, dass wir uns in diesem Maße wehren.

Wann haben Sie gewusst, dass es zum Sieg reichen wird?
Erst als der Mindener Rückraumspieler Michalczik, übrigens ein Jugendnationalspieler, vier Minuten vor Schluss den Ball ins Leere passte und Nils S. daraus das 20:17 gemacht hat.

Dickes Kompliment für die HVE

Man soll ja vorsichtig sein mit Superlativen. Aber bei der Einordnung dessen, was da am Samstagabend in der rappelvollen Gänsewinkel-Sporthalle passiert ist, darf man getrost ins oberste Regal greifen: Die A-Jugendhandballer des Dorfvereins HVE Villigst-Ergste schlagen den Bundesliga-Tabellenführer GWD Minden!

Ziel der Mindener Nachwuchsabteilung ist es, Bundesligaspieler auszubilden – so ist es auf der Homepage des Vereins zu lesen. Die A-Jugendlichen trainieren nahezu täglich und unter professionellen Bedingungen. Normalerweise muss ein Verein mit solchen Strukturen eine Nummer zu groß sein für die „kleinen“ Villigst-Ergster.

Aber normal war an diesem Abend nichts. Die HVE-Jungs steigerten sich in einem nicht für möglich gehaltenen Maße und zwangen den vermeintlich übermächtigen Gegner mit riesigem Kämpferherzen mit 21:20 in die Knie. Gefeiert von begeisterten Zuschauern, die auch zum nächsten Heimspiel wieder in die Halle kommen werden – diese Prognose sei gewagt.

Denn auch das Drumhe-rum passte wieder, auch dafür gebührt den Villigst-Ergstern ein dickes Kompliment. Jeder halbwegs handballinteressierte Schwerter sollte sich diese Bundesligaspiele nicht entgehen lassen, sie sind ein Event, das einfach Spaß macht. Wenn es dann auch noch einen solchen sportlichen Husarenstreich wie am Samstag zu bejubeln gibt – umso besser.

Quelle: ruhrnachrichten.de

Wie hungrige Raubtiere: HVE mA1 - TuS Ferndorf

Wie hungrige Raubtiere: HVE mA1 – TuS Ferndorf ➟ 23:28 (14:15)

So wie die A-Jugendlichen der HVE nach dem Spiel von ihren Zuschauern gefeiert wurden, hätte man meinen können, sie hätten ihre Bundesliga-Auftaktpartie gewonnen. Doch dem war nicht so – die Zuschauer in der bis auf den letzten Platz besetzten Halle am Gänsewinkel honorierten dennoch die Leistung. Viel hatte sich das Team der Trainer Dirk M. und Thomas B. nämlich nicht vorzuwerfen.

Wie hungrige Raubtiere

Vor allem die Anfangsphase hatte es in sich. Beide Teams gingen in der Abwehr aufeinander los wie zwei hungrige Raubtiere im Kampf um ein Stück Fleisch. Das erste Tor fiel somit erst nach knapp fünf Minuten, Robert S. hatte sich nach schönem HVE-Spielzug am Kreis abgesetzt. Nach der harten, aber fairen Anfangsphase war zu sehen, mit welchen Mitteln die beiden Teams die Partie gewinnen wollten: Die HVE setzte darauf, den Ball im Angriff schnell zu bewegen und wie bei Roberts Treffer gute Wurfpositionen zu schaffen. Die Ferndorfer hingegen nutzten bereits die kleinste Lücke, um ihren bärenstarken Kreisläufer Mattis M. einzusetzen – meistens durch seinen Bruder Linus, der auch selber immer wieder per Schlagwurf erfolgreich war.

Zum Leidwesen der Gastgeber ging letztere Strategie besser auf, nach 22 Minuten lag die HVE mit vier Toren hinten (9:13). Die Villigst-Ergster kämpften sich über ihre treffsicheren Außen Nils S. und Johannes S. aber wieder in die Partie und waren zur Pause beim 14:15 wieder auf Tuchfühlung.

In Durchgang zwei begannen die Villigst-Ergster mit einer offensiveren Deckung während die Gäste die Außen aus dem Spiel nahmen, um das Kombinationsspiel zu unterbinden. Wieder ging die Ferndorfer Taktik besser auf, die HVE-Spieler haderten mit der großzügigen Auslegung des Schiedsrichtergespanns Frankholz/Röhring. Ballverluste unter harter Bedrängnis wurden oft laufen gelassen.

Alles auf eine Karte

Zwar blieben die Ruhrstädter immer im Spiel, konnten jedoch nie selbst in Führung gehen. Als die HVE-Trainer dann alles auf eine Karte setzte und in der Endphase noch offensiver decken ließ, setzten sich die Gäste endgültig ab, sodass das Ergebnis noch deutlich wurde.

Team: Leon G., Nick M. – Jonas M. (2), Nils S. (5/1), Fabian B. (3), Jannis M. (6/1), Philipp K. (1), Alexander H., Niklas S., Louis M. (2), Johannes S. (2), Nico L., Robert S. (2), Jonas F.

Quelle: ruhrnachrichten.de

Alles Geben - Video der A1-Jugend

Alles Geben – Video der A1-Jugend

„Alles geben“ – dieses Motto der A1-Jugend entstand bereits vor 2 Jahren im Rahmen der Vorbereitung – damals in der B-Jugend-Landesliga.
Die gemeinsame Geschichte des Teams ist lang und nun wird ein neues Kapitel Jugendhandball-Bundesliga hinzugefügt.
Einige Impressionen aus der Vergangenheit und vor allem Motivation für die kommende Saison in diesem kleinen Video – für das Team, für die HVE und für alle, die mit uns Spass daran haben …

Unsere A1-Jugend hat sich direkt für die Bundesliga qualifiziert!

Unsere A1-Jugend hat sich direkt für die Bundesliga qualifiziert!

Unglaubliche Jubelszenen und große Emotionen gab es am Sonntag nach dem 27:23 Sieg gegen die Gastgebende JSG NSM Nettelstedt – der Handball-Akademie des Bundesligisten TuS N-Lübbecke. Denn dieser Sieg bedeutet: Unsere A1-Jugend spielt nach den Sommerferien in der Jugend-Bundesliga!

Das Turnierwochenende begann mit einer sehr schwachen ersten Halbzeit in Spiel 1 gegen die TSG Altenhagen-Heepen. Bereits mit 7:13 hatte das Team zurückgelegen und ging auch mit einem 11:15 Rückstand in die Pause. Bis dahin hatte der Hallensprecher sowohl den Vereinsnamen falsch ausgesprochen als auch unsere Jungs als „Team aus dem Kreis Industrie“ begrüßt. Dann ging ein Ruck durch die Mannschaft – es waren 10 Minuten in Halbzeit 2 gespielt, als der erste Ausgleich gelang. Viel beweglicher im Angriff fand das Team nun immer wieder gute Wurfmöglichkeiten. Trotzdem blieb Altenhagen dran, so dass am Ende ein schwer erkämpfter 29:28 Sieg stand.
Nach einer sehr frühen Anreise nach Ostwestfalen am Sonntagmorgen wartete der Neusser HV im Spiel 2 – mit einer deutlichen Steigerung gab diesmal die HVE den Ton an – nach dem 5:5 zog man schnell auf 15:9 zur Halbzeit. Neuss versuchte den Abstand nochmals zu verkürzen, kam aber nie auf mehr als 2 Tore heran. Der 27:23 Sieg wurde bejubelt, denn die Ausgangssituation war nun – unabhängig vom letzten Spiel – schon optimal.

Die JSG NSM Nettelstedt hatte ihre Spiele sehr eindrucksvoll gewonnen, auch die körperlich überlegenen Spieler ließen wenig Hoffnung auf einen Erfolg im entscheidenden Spiel. Doch es kam ganz anders: Mit hohem Einsatz & sichtbarer Freude am Spielverlauf hielt die HVE bis zum 6:6 dagegen und ging dann erstmal in Führung. Auch zur Halbzeit führte die HVE 10:9. Möglichst lange dran bleiben, war das Motto für die Halbzeit. Zwei schnelle Tore der HVE direkt nach Wiederanpfiff –es stand 12:9 und der Gegner drehte nun noch mal auf. Nettelstedt kam mehrfach zum Ausgleich, die HVE nutzte die Löcher in der NSM-Deckung weiter konsequent, blieb spielerisch variabel und machte trotz der hohen physischen Belastung weniger Fehler. Die Vorentscheidung fiel dann 4 Minuten vor Schluss. Wieder hatte Nettelstedt zum 21:21 ausgeglichen, dann kam die HVE durch exzellente Abwehrarbeit zu Ballgewinnen und erzielte 4 Tore in Folge. Als das Spiel beim 27:23 abgepfiffen wurde, waren die heimischen Fans schon längst verstummt und die HVE-Anhänger feierten ihr Team.

Dieses Ergebnis ist sensationell – das Team hat sich im Verlauf der langen Qualifikation – trotz verletzungsbedingter Ausfälle – immer wieder gesteigert. Der Großteil der Mannschaft spielt seit der E-Jugend zusammen – die Verbundenheit im Team und mit dem Verein ist spürbar. Das Team, der Verein und die Stadt haben allen Grund, stolz zu sein auf diesen Erfolg.

Beim Aufstieg waren dabei: Leon G., Moritz H., Nick M.; Fabian B., Jonas F., Alex H., Philipp K., Nico L., Jonas M., Louis M., Jannis M., Niklas S., Nils S., Robert S., Johannes S., Marc L., Jan S., Jan K.