Das Wichtigste zuerst: Die Handballerinnen der HVE Villigst-Ergste haben ihre ersten beiden Saisonpunkte eingefahren. Hinter dem 17:16-Erfolg gegen die HSG Lüdenscheid verbirgt sich dabei ein Spielverlauf, wie er kurioser kaum sein könnte: Die Villigst-Ergsterinnen legten eine blitzsaubere erste Halbzeit hin, nach der sie mit einem scheinbar sicheren 15:5-Vorsprung in die Kabine gingen. „Das war super“, meinte Trainer Volkmar B. zur bis dahin besten Leistung der bisherigen Landesliga-Spielzeit.
Aber nach Wiederanpfiff lief in Sachen Angriffshandball so gut wie gar nichts mehr zusammen. Kümmerliche zwei Treffer brachte das HVE-Team noch zu Stande. „Die wenigen klaren Chancen, die wir hatten, haben wir verknallt“, beklagte Volkmar B. eine hohe Zahl an „Fahrkarten“, unter anderem drei Siebenmeter. So passierte das, was man zur Halbzeit nicht mehr für möglich gehalten hatte: Nachdem es minutenlang 16:11 gestanden hatte, kassierte die HVE noch einige Gegenstoßtore, und die Partie wurde tatsächlich noch zu einem Zitterspiel. Lüdenscheid hatte nach dem Anschlusstor zum 16:17 sogar nochmal Ballbesitz, der aber nichts mehr einbrachte – tiefes Durchatmen bei der HVE Villigst-Ergste.
Team: Katrin S. – Caro A. (6/3), Jana K. (1), Tanja S., Julia B., Steffi K. (6/2), Alexandra D., Sandra B., Hanna H. (3), Saskia S., Charline D. (1)
Quelle: ruhrnachrichten.de





