Leistungsorientiert im Sinne der Jugend

HVE Villigst-Ergste stellt sich neu auf – mit Trainer Alexander M. an der Spitze

Eine leistungsorientierte Ausrichtung war bisher nicht unbedingt das Ding der HVE Villigst-Ergste – das soll sich zur nächsten Saison ändern. „Die Jugendarbeit läuft bei uns richtig gut – in den nächsten drei, vier Jahren kommen 50 bis 60 Jugendliche raus. Vor diesem Hintergrund haben wir uns gefragt: Wie wollen wir uns aufstellen?“ erklärt HVE-Jugendleiter Dirk M. die Überlegungen der Villigst-Ergster Führungsriege. Oder anders gefragt: Wie kann diesen Jugendlichen, in ihren Nachwuchsmannschaften größtenteils in überkreislichen Spielklassen unterwegs, eine sportliche Perspektive geboten werden?

Eine Antwort auf diese Frage ist der neue Trainer: Den aus Sankt Petersburg stammende Alexander M. (49), den die Villigst-Ergster für die nächste Saison als neuen Coach gewinnen konnten, darf man wohl ruhigen Gewissens als einen renommierten Trainer bezeichnen. „Seine Verpflichtung ist ein klares Signal, dass es ernst gemeint ist mit der Leistungsorientiertheit“, sagt Dirk M..

Der in Herdecke wohnende Alexander M. war als Aktiver eine richtig große Nummer und absolvierte 40 Länderspiele für die russische Nationalmannschaft. In hiesige Regionen kam er 1994, als er beim damaligen Zweitligisten TSG Herdecke anheuerte – Trainer war damals übrigens der Schwerter Heiner M.. Es folgten eine Spielertrainer-Tätigkeit in Herdecke zu Oberliga-Zeiten sowie die Trainerstationen TSG Schüren, TuS Hattingen (beide Verbandsliga) und Eintracht Hagen 3 (Landesliga). Seit knapp drei Jahren trainiert Alexander M. keine Mannschaft mehr. „Aber jetzt habe ich Lust, wieder etwas zu machen. Deshalb habe ich nicht lange überlegen müssen, zuzusagen – die Spielklasse ist dabei gar nicht so wichtig“, sagt der neue Coach der HVE, die übrigens zur nächsten Saison drei Herrenmannschaften melden wird. Die erste mit besagter leistungsorientierter Ausrichtung, die zweite eher als „Ausbildungsbetrieb“ und die dritte Mannschaft als ein „Just-for-Fun“-Team.

Quelle: Ruhr-Nachrichten


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