Übungsleiter sind Vorbilder und Vertrauenspersonen

Selbstbewusstsein statt Drogen, Alkohol und Nikotin – aus diesem Grund hat sich die Handballvereiningung Villigst/Ergste der Aktion „Kinder stark machen“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und des Deutschen Handballbundes (DHB) angeschlossen.

Seit März dieses Jahres führt der Verein verschiedene Veranstaltungen durch (Workshop, Mädchentag im Elsebad, Elsecup oder Jugendtriathlon) und bringt nun mit dem an diesem und in vierzehn Tagen stattfindenden Seminar für Trainer, Übungsleiter, Betreuer und andere Interessierte die Aktion zum Abschluss.

Das Seminar soll den Verantwortlichen verdeutlichen, was sie im Sportverein tun können, um „Kinder stark zu machen“. Denn als Vertrauensperson und Vorbild für die Kinder und Jugendlichen haben sie großen Einfluss auf deren Entwicklung. Durch ihre Tätigkeit können sie den jungen Sportlern wichtige Lebenskompetenzen wie Konfliktfähigkeit, Eigenverantwortung und vor allem Selbstvertrauen vermitteln. Ein selbstbewusster Mensch kann von sich aus „Nein“ zu Drogen, Tabak und Alkohol sagen.

In Theorie (Wie stärke ich das Selbstbewusstsein?) und Praxis (Kooperations- und Vertrauensspiele) wurde den dreizehn Teilnehmern verdeutlicht, dass nicht nur die sportlichen Zielsetzungen wichtig sind, sondern das einzelne Kind, unabhängig von seiner sportlichen Leistung ernst genommen, verstanden und respektiert werden sollte. Nicole Zeppenfeld, Trainerin der weiblichen C- bzw. D- Jugend, Mädchenwartin der HVE und eine der Mitinitiatoren der Aktion „Kinder stark machen“ sieht diese Aspekte in ihrem Verein schon beachtet: „Wir setzen im Jugendbereich nicht auf Leistungshandball, sondern möchten am liebsten alle Kinder für den Handballsport begeistern. Über die Verantwortung, aber auch die Möglichkeit, auf die Entwicklung der Kinder Einfluss zu nehmen, sind wir uns dabei durchaus bewusst.“

Quelle: derwesten.de, 26.10.2010, Bettina Koster


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