Viele unserer Spielerinnen konnten nach dem Abpfiff kaum mehr Piep sagen, so abgekämpft kamen sie vom Feld. Zum gemeinsamen Jubel mit unseren treuen Anhängern reichte es dann doch noch. Von der Einstellung und vom Kampfeswillen war das heute ganz großes Kino, dadurch konnten wir einen ungefähr gleichstarken Gegner bezwingen. Wie Norman vor Beginn (oder war es in der Halbzeitpause?) sagte: Wer den größeren Willen hat, gewinnt dieses Spiel. Anfangs war es eine ausgeglichene Partie, wir führten nach 10 Minuten 3-2. Dann mussten drei unserer Spielerinnen nacheinander wegen unterschiedlicher Blessuren vom Feld, und es konnte einem Angst und Bange werden. Doch die frühen Wechsel schadeten uns nicht, sondern alle legten noch ein Schüppchen drauf. Speziell Abwehr und Torleute waren in dieser Phase fast unüberwindlich. So zogen wir auf 10-3 weg; danach ließen die Kräfte etwas nach, so dass wir „nur“ mit 5 Toren Führung in die Pause gingen. Die Gäste aus der Nachbarstadt hatten sich aber noch nicht aufgegeben und kamen mit viel Schwung aus der Kabine. So schmolz der Vorsprung schnell auf 2 Tore, wir gerieten in Unterzahl und die gegnerische Torfrau hielt zwei 7-Meter von uns. Nun zeigte sich jedoch, dass wir uns nicht unterkriegen lassen wollten. Jede, die von der Bank aufs Feld kam, fand sofort Zugriff aufs Spiel; alle kämpften bis zum Umfallen. So führten wir 5 Minuten vor Schluss wieder mit 4 Toren und brachten den Sieg nach Hause. Viel Lob wieder für unseren Anhang, die Anfeuerungen tun richtig gut. Anerkennung auch für unsere Gegner aus Iserlohn-Sümmern: Einerseits haben sie uns stark gefordert; andererseits war ihr Verhalten (Kümmern, Eisbeutel zur Verfügung stellen, …) bei den Verletzungen unserer Spielerinnen klasse.
Es spielten: Anna und Theresa im Tor, Didi, Susi, Melanie, Christine, Nini, Sandra, Lisa, Esther, Femke, Nadine, Nicha und Kathi.











