Im zweiten Heimspiel hintereinander musste der Villigst-Ergster Nachwuchs am Samstagabend in der wieder mal voll besetzten Gänsewinkel-Sporthalle eine unnötige, weil vermeidbare 26:30 (13:13)-Niederlage gegen die JSG NSM-Nettelstedt hinnehmen.
Aus diesem Spiel wird dem Team der Trainer Dirk M. und Thomas B. vor allem ein Spieler des Gegners im Gedächtnis bleiben: Jan-Jörg W. Der Schlussmann der Ostwestfalen verdiente sich den Spitznamen „Siebenmeterkiller“, denn gleich fünfmal parierte er gegen einen HVE-Werfer vom Strich. Dazu hatte er auch bei einigen freien Würfen noch den Finger, den Fuß oder irgendein anderes Körperteil am Ball.
Trotz ihrer Wurfausbeute hielt die HVE bis zur Pause gut mit. Bei den Gästen lief fast alles über ihren Spielmacher Fynn W. (11/5). Dieser machte seine Sache zwar gut, für die komplette HVE reichte es allerdings nicht. Besonders sein Villigst-Ergster Rückraum-Pendant Philipp K. sorgte für einen ausgeglichenen Spielverlauf, nach dem es mit einem 13:13-Unentschieden in die Pause ging.
Nach Wiederanpfiff musste Philipp K. allerdings verletzt pausieren und kam erst später nochmal zu einem Kurzeinsatz. Ohne ihn wirkten die Villigst-Ergster verunsichert. Es schlichen sich Fehler in der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung ein, die Nettelstedt nutzte, um sich auf 22:17 (47.) abzusetzen – in einem Spiel, in dem die Führung vorher regelmäßig gewechselt hatte, ein dickes Polster. Erschwerend kam aus Sicht der Gastgeber hinzu, dass Fabian B. eine Viertelstunde vor Schluss nach einem Zweikampf-Gerangel die Rote Karte sah.
So mussten die Villigst-Ergster eine Menge Kraft aufwenden, um im Spiel zu bleiben. Kraft, die ihnen am Ende fehlte, um das Ruder nochmal herumzureißen. Denn näher als drei Tore (24:27, 58.) kamen sie in der Endphase nicht mehr heran.












































































Team: Nick M., Nils K., Leon G. – Jonas M. (1), Nils S. (6/3), Fabian B. (1), Jannis M. (8), Philipp K. (5/2), Alex H., Louis M. (3), Johannes S., Hendrik M., Robert S. (2), Jonas F.
Quelle: ruhrnachrichten.de