Wer klein ist, hat es oft schwer im Leben. Die 2011er-Jungs der HVE können ein Liedchen davon singen. Was hat es nicht schon oft für erstaunte Gesichter gegeben, als unsere Helden die Halle betraten. Die gegnerischen Kinder sparten regelmäßig nicht mit Spott: Zwerge, Bubis, Babys, Pimpfe, Hosenschei… aber lassen wir das – die Meisten von denen mussten ja bekanntlich nach dem Spiel von Mami getröstet werden.
2 Jahre später, als die Handballwelt langsam wieder aus dem Corona-Schlaf erwacht, hat sich die Höflichkeit bei unserer Ankunft verbessert, die Ausgangssituation hingegen nicht. In Altena traf man auf eine Mannschaft aus Evingsen und Ihmert, die gefühlt aus Achtklässlern bestand. Doppelt so breit, doppelt so schwer, doppelt so stark. Aber eben nicht doppelt so schnell.
Am Ende eines sehr ansehnlichen und fairen Spiels stand es 14:23 für die Gäste, und wie schon vor 2 Jahren rieben sich alle verwundert die Augen. Wieselflink waren die HVE-Jungs im Angriff in die großen Lücken der großen Gegner geschlüpft, hatten ein ums andere Mal mit ihren dünnen Krakenarmen in der Abwehr Bälle abgefangen und Konter eingeleitet.
Apropos Wiesel und Kraken – unser Vorschlag an die künftigen Gegner: Konzentriert euch weniger auf die Größe und gebt ihnen lieber Tiernamen. Spontan fallen einem da Alex „die Katze“ Knäpper und Oskar „die Schlange“ Wittershagen ein, die mit ihren herausragenden Leistungen bereits in der ersten Halbzeit den Grundstein für den Kantersieg legten. So kann es weitergehen: Hasen, Gazellen und Panther wurden im Angriff gesichtet. In der Abwehr waren Spuren von Wachhunden und Springböcken zu erkennen.
Aber so ehrlich muss man sein: ein Büffel oder Elefant war noch nicht dabei… kann man ja beim Handball auch manchmal ganz gut gebrauchen.
Es spielten: Paul und Alex K.; Levi, Theo, Vincent, Luke, Faris, Oskar, Eike und Alex R.














